Pressemitteilungen und Veröffentlichungen

Kompetenzkatalog Innovative Medizin: Über 500 NRW-Unternehmen auf einen Blick

Cluster InnovativeMedizin.NRWNordrhein-Westfalen ist ein starker Standort für die innovative Medizin. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen entwickeln mit neuen Produkten und Technologien Lösungen für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit.

Der frisch veröffentlichte Kompetenzkatalog des Clusters InnovativeMedizin.NRW ist mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammern in NRW entstanden und präsentiert erfolgreiche Unternehmen, die den Standort Nordrhein-Westfalen prägen. Er enthält Kontaktadressen und Tätigkeitsschwerpunkte wichtiger NRW-Player aus der innovativen Medizin und bietet einen Überblick über das Potenzial des Landes.

Der Kompetenzkatalog ist online abrufbar unter: http://www.innovative-medizin- nrw.de/dokumente/kompetenzkatalog_web_final.pdf.
Weiterführende Informationen liefert die kostenfreie Online-Kontaktdatenbank des Clusters (www.innovative-medizin-nrw.de/kontaktdatenbank). Sie enthält Profiltexte der eingetragenen Unternehmen, wissenschaftlichen Institutionen, Organisationen, Patientenvertretungen und Versorgungseinrichtungen der innovativen Medizin. Die Darstellung bestehender Vernetzungsstrukturen und eine Schlagwortsuche runden das Leistungsspektrum der Datenbank ab.

Hintergrund
Der Cluster InnovativeMedizin.NRW unterstützt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW-Akteure bei der Entwicklung zukunftsweisender Produkte und Verfahren. Ziel ist es, ein günstiges Umfeld für Innovationen zu schaffen und das Land als Kompetenzzentrum zur Bewältigung der globalen gesellschaftlichen Herausforderungen zu etablieren.

Kontakt
Cluster InnovativeMedizin.NRW - Isabella Heller, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit


Welche Keime der Atemwege sind gerade unterwegs?

„Informationen dazu kann man seit einiger Zeit über das Internet abrufen, und zwar auf dem Netzwerk für respiratorische Viren und Bakterien“, berichtet Dr. Rolf Kaiser, Institut für Virologie der Uniklinik Köln, Mitbegründer und Projektleiter der Plattform.

Diese wurde 2009 nach dem Auftreten der pandemischen Influenza H1N1 entwickelt – allgemein als Schweinegrippe bekannt, die sich seinerzeit weltweit ausgebreitet hatte –, um künftig die aktuelle Entwicklung von Ausbreitung und Verlauf von Erkrankungen besser abschätzen zu können.

"Krone" Gesundheitsmagazin GESAMTER ARTIKEL


Prophylaxe nicht zu früh einsetzen

RSV-Atemwegserkrankungen betreffen weltweit 48,5 von 1 000 Kindern im ersten Lebensjahr. Bei 5,6 handelt es sich um schwere Fälle. Je nach Risikogruppe können bis zu 5,2 % der RSV-Infektionen tödlich verlaufen. Der humanisierte monoklonale Antikörper Palivizumab der IgG1-Subklasse dient der Prophylaxe von Risikogruppen im Kindesalter. Er besitzt eine neutralisierende und fusionsinhibitorische Aktivität gegenüber beiden RSV-Unter -typen A und B.
Aufgrund aktueller Daten aus dem Netzwerk für Respiratorische Viren hat die Kommission Antivirale Therapie der Gesellschaft für Virologie (GfV), der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten (DVV) und der Paul-Ehrlich-Gesellschaft (PEG) die Risikogruppen überarbeitet und neue Empfehlungen formuliert:

♦  Die Palivizumab-Prophylaxe bei den gefährdeten Gruppen sollte in Deutschland zu einem etwas späteren Zeitpunkt beginnen, das heißt Ende Oktober bis Anfang November. Es sei denn, es liegen epidemiologische Daten vor, die für eine extrem früh beginnende Saison sprechen. Da standardmäßig fünf Applikationen im Abstand von einem Monat vorgesehen sind, findet bei diesem Vorgehen die letzte Applikation Ende Februar statt. Die Serum-Halbwertszeit von Palivizumab gewährleistet noch über Wochen nach der letzten Gabe einen Schutz.

♦  Wenn epidemiologische Daten belegen, dass das RS-Virus noch im März aktiv ist, sollten Ärzte bei Hochrisiko-Kindern eine weitere Palivizumab-Dosis in Erwägung ziehen, um einen Schutz bis in den April zu gewährleisten. Dies gilt auch, wenn das Kind die empfohlene Gesamtzahl von fünf Impfdosen zuvor erhalten hat.
♦  Bei RSV-Ausbrüchen auf Neugeborenen-Intensivstationen ist die Indikation für eine prophylaktische Gabe von Palivizumab an Neugeborene der Risikogruppe rasch zu prüfen und gegebenenfalls umzusetzen. Die Kommission spricht sich zudem in diesen Situationen für ein RSV-Screening der Station aus –bevorzugt auf molekularer Basis, um asymptomatische Infektionen zu entdecken.

Prof. Dr. med. Ortwin Adams - Institut für Virologie - Universitätsklinikum Düsseldorf
Mehr Informationen finden Sie hier (PDF Download).


Software-Boost für den akademischen Nachwuchs in Biologie und Medizin

Seit Sommer 2016 hat die MEDEORA GmbH ein neues, kostenfreies Produkt, das sich an den medizinsichen Nachwuchs und an junge Biologen wenden.

Junge Ärzte und Biologen, die an Ihrer Abschlussarbeit oder Dissertation sitzen bzw. Assistenten und Post-Docs die an Ihrem eigenen Forschungsprojekt arbeiten und kostenfrei eine professionelle Probensammlung nutzen möchten, wird nun eine Software-Lösung geboten, für die keine eigene Hardware oder Computerkenntnisse nötig sind. Die tablettfähige Lösung kann ohne Investitionen und Verpflichtungen mit bis zu 100 Proben und unbegrenzten Aliquotmenge als Cloud-Lösung genutzt werden.

Durch eine komplette Überarbeitung der Software können mittlerweile Untersuchungen und Experimente ganz ohne programmiertechnisches Hintergrundwissen angelegt und abgebildet werden. Es reichen in der Regel ein bis zwei Stunden Einarbeitung um  eigene Dokumentationsfelder zu erstellen, Patienten anzulegen und bei Bedarf auch Alt-Daten aus Excel zu importieren. Über eine Benutzerverwaltung und einem Audit-Trail, ist immer nachvollziehbar welcher Nutzer sich wann angemeldet und welche arbeiten an einer Probe durchgeführt hat.

Über eine Suchfunktion können die Parameter einer Probe eingegeben und somit differenziert bestimmte Proben aus dem Bestand – mit Lagerplatz - heraus gesucht werden. Über eine Importfunktion lassen sich bestehende Daten im CSV-Format importieren. Durch eine Exportfunktion lassen sich die Daten jederzeit exportieren und weiter verwenden. Es besteht die Möglichkeit Massenscanner und Etikettendrucker anzuschließen und somit den Prozess zu vereinfachen. Diese Daten können mit unserer Probenverwaltung verknüpft werden.

Das Stammprodukt hierzu BioARCHIVE wird seit 10 Jahren von der MEDEORA GmbH aus Köln entwickelt. Mehr Informationen finden Sie auf http://cloud-biobanking.com.

MEDEORA GmbH, 7/2016

Die Pressemitteilung zum Download hier.


Datenbank als hilfreiche diagnostische Ergänzung. Respiratorisches Viren - Netzwerk mit freundlicher Unterstützung von MEDEORA GmbH.

Um zu erkennen, welche respiratorischen Viren und Bakterien gerade im Umlauf sind, können die vom Respiratory Virus Network (RespVir) generierten und aktuell im Internet veröffentlichten Daten hilfreich sein (http://rvdev.medical-dpc.com). Das Netzwerk wurde 2009 von der Uniklinik Köln in Kooperation mit der Uniklinik Düsseldorf ins Leben gerufen, berichtete der Mitinitiator Doktor Rolf Kaiser. Er ist Bereichsleiter PCR-Diagnostik am Institut für Virologie der Uniklinik Köln. Dem Netzwerk gehören derzeit 47 (55 August update) Zentren in ganz Deutschland an, vier österreichische, drei schweizer und ein Zentrum in den Niederlanden. Sie erheben Daten zu entdeckten Viren respiratorischer Erreger. Dies geschehe zumeist mit Hilfe von Multiplex-Real-time-PCR-Tests, wobei diese die Monoplex-PCR-Tests nicht ersetzen, betonte Kaiser.

Die teilnehmenden Zentren speisen ihre Daten in die Netzwerk-Datenbank ein. Im März 2016 sind auf diese Weise mehr als 50.000 Tests von über 5.600 Patienten gesammelt worden, sagte Kaiser. Seit 2009 flossen Daten von über 194.000 zumeist stationären Patienten in das Netzwerk. Der Schwerpunkt liege bei hospitalisierten Patienten. Damit sei RespVir-Network eine Ergänzung zu anderen Surveillance Systemen, die ihren Fokus bei ambulanten Patienten haben, so Kaiser. Seit zwei Jahren werden auch Daten von bakteriellen Erregern erhoben. Diese würden allerdings wesentlich seltener auftreten, so der Virologe.

Aus den Daten gehe hervor, dass die meis­ten respiratorischen Infektionen von Rhino-viren (30 - 50%), Coronaviren (10-25%) und Influenzaviren A und B (5 – 15%) verursacht werden. Da die frei zugängliche Datenbank eine zeitliche sowie virenspezifische Abfrage zulässt, kann sie dabei helfen, Krankheitswellen zu erkennen, wie sie für die jährliche Grippesaison und andere Virenaufkommen in der Bevölkerung vorkommen, erklärte Kaiser. Privatdozentin Doktor ­Maria Vehreschild, die als Vorsitzende des Ausschusses Infektionserkrankungen der Ärztekammer Nordrhein das Symposium moderierte, sagte, dass für sie ein Blick auf die Datenbank eine Rückversicherung bei der individuellen Diagnostik am Krankenbett sei. Sie sehe das Instrument als sinnvolle Ergänzung, da es wichtige Hinweise gebe, welche Viren aktuell „rumgehen“.

Quelle: www.aekno.de
Autor: Jürgen Brenn


Biomaterialdatenbanken: Hochspezialisierte Softwarelösungen benötigen fachlich kompetenten Support

Das IT-Reviewing-Board der TMF (Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e. V.) hat 2014 den aktuellen Stand und den Handlungsbedarf bei IT-Infrastrukturen in der patientenorientierten Forschung beleuchtet.

In Hinblick auf die Nutzung von Software-Lösungen für die Verwaltung von biologischen Proben und den damit dringend notwendigen Support der User, äußert sich die TMF wie folgt: "Insgesamt gesehen ist der Markt an kommerziellen Produkten immer noch in Bewegung.

Die Ende 2009 im Rahmen des TMF IT-Strategie Projektes in Teilprojekt 3 durchgeführte Marktanalyse hatte 21 Softwareprodukte identifiziert. Nach erneuter Prüfung, ob es diese Produkte noch gibt, blieben Mitte 2014 lediglich elf Produkte übrig. Eine zusätzliche Recherche führte zu insgesamt 28 kommerziell verfügbaren Produkten auf dem weltweiten Markt. Unter diesen waren aber lediglich fünf Produkte (CentraXX Biobank, Starlims, BioARCHIVE, GENOMatch und eBioControl) mit Supportstandorten in Deutschland."

Autor: Dr. Norbert Schmeißer

Quelle: Drepper, J.; Semler, C.; IT-Infrastrukturen in der patientenorientierten Forschung. Aktueller Stand und Handlungsbedarf – 2014; Deutsche Nationalbibliothek, http://dnb.ddb.de


Experten für neue Medizin

Das Rheinland gehört deutschlandweit und international zu den herausragenden Standorten für die medizinische Forschung.

Gleichzeitig sind hier zahlreiche Unternehmen der medizinischen Biotechnologie und Pharmakonzerne angesiedelt, deren Forschung und Entwicklung zu neuen Medikamenten und Therapieansätzen führt.

Für die strategische Planung der klinischen Studien ist die Auswahl der Messverfahren und Parameter („Biometrie“) von wichtiger Bedeutung. Im Verlauf der Studie kann die richtige Software, die richtige prozessorientierte Datenspeicherung und -verarbeitung dazu beitragen, revisionssichere, belastbare Ergebnisse zu erhalten. Darüber hinaus wird der Verlauf während der Studie optimal unterstützt und angepasst.

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Methodenmanuskript DIACORE-Studie

In dem von BMC Medical Genetics veröffentlichten Methodenmanuskript der DIACORE-Studie erscheint die MEDEORA GmbH mit seinem Produkt "BioARCHIVE"

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Biobanking-Software: Unterstützung für kleinere Teams

Unsere Biobanking Software BIOLOG wird im deutschen Ärzteblatt erwähnt. Den Artikel finden Sie hier.


Welche Möglichkeiten haben Pharma-Unternehmen im Social Web?

Diese Frage ist am Freitag, den 23.September 2011 in einem von der MEDEORA GmbH und der neolog consulting veranstalteten Workshop gestellt - und beantwortet worden.

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Neue Allianz in der medizinischen Forschung

Die MEDEORA GmbH und BBK Worldwide gehen eine Kooperation ein.

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Neue Unternehmenskooperation

Köln, 08.06.2011 Die MEDEORA GmbH kooperiert mit der neolog consulting. Ziel der Kooperation ist die gemeinsame Beratung von Kunden im industriell - pharmazeutischen Bereich.

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"Die Evolution der elektronischen Patientenakte"

In der Juniausgabe des European Pharmaceutical Contrctors finden Sie einen Artikel, der die Chancen und Möglichkeiten des digitalen Zeitalters für die Pharmaindustrie skizziert. Der Verfasser Matt Kibby, BBK Worldwide, erwähnt das Programm TRIALLOG als eine einzigartige Möglichkeit, Routinedaten aus verschiedensten Quellen einheitlich zusammenfassen zu können. Mit dem neuen Softwaresystem können ganz gezielt Patienten für medizinische und wissenschaftliche Studien rekrutiert werden.

Kibby, Matt: "The Digital Age of Pharma". In: European Pharmaceutical Contractor. 06/11, S. 10-15.


Neue Biobanking-Software für kleine und mittlere Arbeitsgruppen

Köln, 11.03.2011, Die MEDEORA GmbH bringt zum April 2011 unter dem Namen "BIOLOG" eine Biobanking-Software auf den Markt, die speziell auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer wissenschaftlicher Arbeitsgruppen abgestimmt ist.

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„MEDEORA Aspects“ verfolgt neuen Ansatz bei der Bewertung medizinischer Daten

Köln, 28.09.2010, Die MEDEORA GmbH hat heute unter dem Arbeitstitel „SAPPHIRE Aspects“ den Prototyp einer neuen Analyseplattform vorgestellt. Durch Nutzung von Data Warehouse Techniken in Kombination mit medizinischen Analyseverfahren ist es möglich, klinische Verläufe vollständig abzubilden und anhand relevanter Parameter und zeitlicher Abfolge von Ereignissen, inhaltlich und strukturell zu bewerten.

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MEDEORA GmbH präsentiert virtuelle Forschungsumgebung zur PerMediCon in Köln

Köln, 31.05.2010, Zur ersten Personalized Medicine Convention (PerMediCon) in Köln vom 15.-16.06.2010 stellt die Firma MEDEORA ihr neues Biobanking-Modul vor, das die integrierte medizinische Forschungsumgebung SAPPHIRE erweitert.

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MEDEORA GmbH - mit neuer Technologie auf dem Hauptstadtkongress 2010

Köln, 03.05.2010, Mit neuem Internetauftritt und vollständig neu überarbeiteter Software "SAPPHIRE" präsentiert sich die Beratungsgesellschaft MEDEORA pünktlich zum Hauptstadtkongress in Berlin Anfang Mai diesen Jahres.

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Methodenmanuskript BIS-Studie

In dem vom European Journal for Epidemiology veröffentlichten Methodenmanuskript der BIS-Studie wird die MEDEORA GmbH mit ihrer Software für wissenschaftliche Studien "MedicalARCHIVE research" genannt.

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MEDEORA SAPPHIRE

Die kostenlose Software MEDEORA HIV der MEDEORA GmbH hat sich in der Vergangenheit zu einem beliebten Werkzeug zur Dokumentation der Daten HIV-infizierter Patienten entwickelt.
Am 15.09.2009 hat die Firma nun ein von Grund auf neu entwickeltes Programm veröffentlicht, dass die vollständige Dokumentation beliebiger internistischer Erkrankungen erlaubt. Unter dem Namen SAPPHIRE ist die Intra- bzw. Internetbasierte, vernetzbare Software weiterhin in einer kostenlosen Basis-Version erhältlich, mit jetzt stark vergrößertem Funktionsumfang und automatischer Datenübernahme aus MEDEORA-HIV.

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