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RespVir-Netzwerk Aktuell

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Aktuell werden wir täglich durch die Medien über die zurzeit in Europa und speziell auch in Deutschland grassierende Grippewelle informiert. In diesem Winter ist die Grippe stark ausgeprägt und hat schon zu mehreren Todesfällen geführt.

Verschiedene Gesundheitsverbände raten Personen über 60 Jahren zu einer Grippeschutzimpfung. Hier muss der Hausarzt im Einzelfall klären, was die beste Vorgehensweise für den Betroffenen ist. Auch die allgemeine Handhygiene ist immer wieder Teil der Gesundheitsaufklärung in Zeiten starker Erkältungs- und Grippewellen.

Bei der Aufklärung und Behandlung dieser Erkrankungen kann die öffentliche, kostenfreie Internetseite des Respiratorischen Netzwerks (http://rvdev.medical-dpc.com/) sehr hilfreich sein. Hier werden nahezu tagesaktuell Informationen über die Art der Erreger und ihrer Ausbreitung in Deutschland, der Schweiz und Österreich veröffentlicht.

In 2016 haben die klinischen Kollegen des RespVir-Netzwerk das Datenbankportal rund 7.208 besucht, dabei 23.305 Seiten aufgerufen und damit dafür gesorgt, dass eine zeitnahe Erfassung von Nachweisen respiratorischer Viren in der DACH-Region erfolgte.

Die Zugriffszahlen im Januar 2017 haben sich im Vergleich zum Januar 2016 annähernd verdoppelt (01/17: 1.120 Aufrufe zu 671 Aufrufe 01/2016). Auch die Anzahl der dokumentierten positiven Befunde hat sich im genannten Zeitraum von 1.601 Januar 2016 auf 3.477 Januar 2017 mehr als verdoppelt. Ein sicheres Indiz dafür, dass im Januar eine massive Erkältungswelle Deutschland in Atem gehalten hat. Auf der oben genannten Seite kann man die Entwicklung sehr gut weiterverfolgen.

Dies bestätigt, dass die durch das Netzwerk bereitgestellten Informationen über die Verbreitung und die Art der Krankheitserreger ein immer wichtigerer Beitrag zur allgemeinen Gesundheitsinformation und -Aufklärung sind. Von dem Wert im Januar 2017 linear hochgerechnet wären wir Ende 2017 bei 13.440 Aufrufen.

Autor: Dr. Norbert Schmeißer

 
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