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Neuigkeiten zu unseren Produkte - BioARCHIVE Features Newsletter August 2017

Medeora logoDie Neuerungen umfassen:

Erweiterung der Etikettenerstellung und der Druckfunktion

Möglichkeit für ein Subjekt/einen Patienten auch die Sample-ID oder Aliquot-ID im Klartext und gleichzeitig als Barcode auszudrucken.

Ermöglichung mehrerer Reservierungen je Aliquot

Es gibt nun in der Beispieldatei für die Aliquotdaten ein Feld namens "container". Hier kann entweder die Position (z. B. "5-IV") oder der Titel (z. B. "SK 12") eines Behälters (Box oder höhere Ebene) stehen, zu dem das entsprechende Aliquot zugeordnet werden soll. Das System sucht dann anhand dieses Bezeichners den entsprechenden Behälter aus dem Labor heraus.


Neuigkeiten zu unseren Produkte - BioARCHIVE Features Newsletter Juli 2017

Medeora logoDie Neuerungen umfassen:

Maximale Anzahl an Kühlschränken erhöhtMit der Erhöhung der maximalen Anzahl an Kühlschränken

ist es jetzt möglich bis zu 200 primäre Kühleinheiten anzulegen.

Ermöglichung mehrerer Reservierungen je Aliquot

  • Beliebig viele Reservierungen pro Aliquot.
  • Anpassung sowie Erweiterung der Datenstrukturen
  • Änderung der Oberfläche zur Integration der dynamischen Feldliste („+ more“-Funktion zum Hinzufügen neuer Reservierungen)

Global Biobank Week 2017 - MEDEORA

Banner GlobalBiobankingWeek17

Die Global Biobank Week bietet eine umfassende Plattform für umfangreiche Diskussionen und Zusammenarbeit in allen Aktivitäten rund um das Biobanking und dem Umgang mit Proben und Forschungsdaten. Die erste Global Biobank Week wird von BBMRI-ERIC, ESBB und ISBER gemeinschaftlich organisiert.


RespVir-Netzwerk Aktuell: QIAGEN ist dabei!

Logo Qiagen

 

Ein Dankeschön an unsere Sponsoren und Mitglieder des RespVir Netwerkes für die Unterstützung. Ihr finanzieller Beitrag hilft uns, das Projekt zu ermöglichen. Wir danken heute besonderes der QIAGEN GmbH für die Teilnahme auch in der kommenden Saison.

Mit rund 2700 Eingaben liegen wir auf einem hohen Niveau, obwohl die Saison sich dem Ende zuneigt.

Bezogen auf die nachgewiesenen Viren haben die Rhinoviren die Führung, die Influenza ist quasi nicht mehr existent. Einige andere Dinge sind auffallend: die recht hohe Zahl an Parainfluenza 3-Infektionen. Außerdem fällt die starke HMPV-Aktivität auf, die zurzeit das RSV sogar übertrifft, was eher ungewöhnlich ist. Bisher war der Eindruck entstanden, dass das HMPV wie das RSV eher einen 2-Jahres-Rhythmus hat, der antizyklisch zum RSV verläuft. Danach wäre bei der diesjährigen starken RSV-Saison eher eine schwache HMPV-Aktivität zu erwarten gewesen. Warten wir noch die nächsten Monate ab.

Mehr über die respiratorischen Viren und Bakterien erfahren Sie hier: http://rvdev.medical-dpc.com/


BioARCHIVE Ankündigung

Screenshot BioARCHIVE 2.0

Ein neues Design kommt bald. Bleiben Sie dran!

Im Herbst 2017 werden wir die Version 2.0.0 veröffentlichen (s. Screenshot).

Diese Version wird gravierende Änderungen mit sich  bringen. Optisch werden wir die Oberfläche völlig neu gestalten, neue Sicherheitseigenschaften hinzufügen. Die Benutzerfreundlichkeit erhöhen und die gesamte webbasierte Software auf Responsivität umstellen.

Responsive Webseiten passen sich automatisch dem benutzten Gerät an. Das heißt die Webseite ist nicht mehr starr und behält auf jedem Gerät ihre Anordnung bei.

Freuen Sie sich auf eine moderne und verbesserte BioARCHIVE-App für die Probenverwaltung und die Durchführung Ihrer Forschungsprojekte ab dem 4. Quartal diesen Jahres.

 

www.cloud-biobanking.com


Der Frühling ist endlich da! BioARCHIVE Promotion*.

BioARCHIVE NEW Logo# 15% OFF BioARCHIVE Advanced für eine 12 Monate Lizenz

# 25% OFF BioARCHIVE Advanced für eine 24 Monate Lizenz

Unsere Lösung kann die Verwaltung von Proben in Ihrem Labor einfach und dabei effizient gestaltet werden. So schaffen Sie Ordnung im Freezer, archivieren Ihre Proben, verknüpfen die Dokumentation der Ergebnisse mit den zugehörigen Daten. BioARCHIVE ist in zwei Versionen für Naturwissenschaftler oder Mediziner erhältlich.

Wir haben Ihnen auf den folgenden Seiten alle Informationen zusammengestellt, die Sie brauchen, um die für Sie die richtige Entscheidung zu treffen:
 

RespVir-Netzwerk Aktuell

Logo TIB Mobiol

Ein Dankeschön an unsere Sponsoren und Mitglieder des RespVir Netwerkes für die Unterstützung. Ihr finanzieller Beitrag hilft uns, das Projekt zu ermöglichen. Wir danken der TIB Molbiol GmbH für die Teilnahme in der kommenden Saison.

Mehr über das Netzwerk für respiratorische Viren und Bakterien erfahren Sie hier: http://rvdev.medical-dpc.com/


Nur 3% der Unternehmen in Deutschland sind ISO 9001 zertifiziert – die MEDEORA GmbH gehört dazu!

TÜV Audit mit R.S.Nach dem wir im vergangenen Jahr nicht nur die Re-Zertifizierung, sondern auch die Umstellung auf die neue ISO-Norm 9001:2015 durchgeführt haben, können wir nun erfreut mitteilen, dass wir auch in diesem Jahr das Überwachungsaudit durch den TÜV-Hessen erfolgreich absolviert haben.

Bei der Zertifizierung und der jährlichen Überwachung unserer Prozesse und unseres Qualitätsmanagementsystems werden wir durch Herrn Reinhardt vom TÜF-Hessen sehr kompetent geprüft und beraten.

Seit einigen Jahren gehören wir zu den ca. 3% der Unternehmen in Deutschland, die ISO zertifiziert sind. Laut Statista (www.de.statista.com) gab es im Jahr 2014 insgesamt 3.647.326 Unternehmen in Deutschland, von denen rund 56.000 ISO (www.diqz.de) zertifiziert sind. Weltweit haben bisher nur 1.519.952 Unternehmen eine Zertifizierung durchgeführt (www.iso.org), jedoch ist die Tendenz sowohl in Deutschland als auch weltweit steigen.

Umso mehr ist hervorzuheben, dass wir als KMU seit vier Jahren zertifiziert sind und unser Qualitätsmanagementsystem aufgebaut und ständig verbessert haben. Das ist für uns ein wichtiger Bestandteil die internen Abläufe und Prozesse ständig zu bewerten und zu verbessern, um dadurch u.a. die Kundenbindung und Kundenzufriedenheit zu erhöhen. In diesem Sinne werden wir den Qualitätsgedanken gemeinsam mit unseren Mitarbeiten weiter entwickeln und als wichtigen Bestandteil der Unternehmensphilosophie leben.

Autor: Ruth Synal, MEDEORA GmbH

 

Bild: Siegfried Reinhardt, Externen Auditor des TÜV-Hessen GmbH Bereich Managementsysteme
Ruth Synal, Qualitätsbeauftragte der MEDEORA GmbH


BioRiver Newsletter April: Von Mitgliedern für Mitglieder

Logo BioRiverGastbeitrag: Proben umfassend charakterisieren ist mehr als bloßes Verwalten!

In der Prozesskette der Entwicklung eines therapeutischen Wirkstoffes, einer Analytik oder einem Forschungsprojekt etc., werden immer und überall Proben erstellt, gesammelt und gelagert. Der Nutzen dieser Proben - ob in der Medizin oder Biotechnologie - liegt in Ihrer umfassenden Beschreibung bzw. Charakterisierung.

Hierin liegt auch ein Abgrenzungskriterium gegenüber klassischen Laborinformationssystemen (LIMS). Im LIMS werden die eindeutig identifizierten Proben gemessen und die ermittelten Werte mit einer Spezifikation abgeglichen.


RespVir-Netzwerk Aktuell

Diagramm

Aktuell werden wir täglich durch die Medien über die zurzeit in Europa und speziell auch in Deutschland grassierende Grippewelle informiert. In diesem Winter ist die Grippe stark ausgeprägt und hat schon zu mehreren Todesfällen geführt.

Verschiedene Gesundheitsverbände raten Personen über 60 Jahren zu einer Grippeschutzimpfung. Hier muss der Hausarzt im Einzelfall klären, was die beste Vorgehensweise für den Betroffenen ist. Auch die allgemeine Handhygiene ist immer wieder Teil der Gesundheitsaufklärung in Zeiten starker Erkältungs- und Grippewellen.

Bei der Aufklärung und Behandlung dieser Erkrankungen kann die öffentliche, kostenfreie Internetseite des Respiratorischen Netzwerks (http://rvdev.medical-dpc.com/) sehr hilfreich sein. Hier werden nahezu tagesaktuell Informationen über die Art der Erreger und ihrer Ausbreitung in Deutschland, der Schweiz und Österreich veröffentlicht.


MEDEORA GmbH auf dem 5. Nationalen Biobanken-Symposium vom 7. bis 8. Dezember 2016 in Berlin

Norbert Schmeisser Dezember 2016 in Berlin

Auch im vergangenen Jahr war die MEDEORA GmbH mit einem Stand auf Biobanken-Symposium vertreten
(http://www.biobanken.de/de-de/symposium/symposium2016_top/symposium2016.aspx).

Diese wichtige Veranstaltung ist fester Bestandteil in unserer Jahresplanung, denn dort vor Ort pflegen wir seit einigen Jahren den regen Kontakt mit unseren Kunden. Aber auch zur allgemeinen Unternehmenspräsentation und Neukundengewinnung ist das Symposium, durch den beständigen Zuwachs für uns sehr interessant.

In einem sehr angenehmen Umfeld treffen wir Ansprechpartner und Entscheider, die wir von unseren Produkten überzeugen und über Veränderungen und Neuerungen informieren können.


Ihre Sicherheit ist uns wichtig!

IT SicherheitIm Rahmen der alltäglichen Herausforderung beim Datenschutz und der Datensicherheit sind uns Fortbildungen und ständige Information über Neuerungen in diesem Bereich sehr wichtig.

Am 01.12.16 fand der „Der IT-Sicherheitstag NRW“ in Bonn statt. Der IT-Sicherheitstag ist ein Fachkongress über Daten-, Informations- und IT-Sicherheit. Organisiert wird er von den Industrie- und Handelskammern in NRW, speziell für kleine und mittelständische Unternehmen.

Dort ist die MEDEORA GmbH vertreten, um sich in Fachvorträgen und Workshops zu informieren und weiterzuentwickeln z.B. zu den folgenden Themen:

► Absicherung der IT-Infrastruktur: einheitliche Zugangskontrolle für LAN, WLAN und VPN

► Verschlüsselung: Standards, aktuelle Sicherheitsniveaus und künftige Herausforderungen

► Ermittlung des Schutzbedarfs von CLoud-Services

► Mittelstand zwischen EU-Grundschutz-Verordnung und Privacy Shield – Was gilt, was muss getan werden?

Unter anderem erhalten wir in solchen Veranstaltungen die neuesten Informationen über Vorschriften und Veränderungen im Bereich Datenschutz und - Sicherheit, ganz aktuell z.B. zur Umsetzung der neuen Europäischen Datenschutz-Grundverordnung, die so lang erwartete wurde und am 25. Mai 2016 in Kraft getreten ist.

 

Autor: Ruth Synal, Datenschutzbeauftragte (bDSB)


Erster Medizintechnik-Atlas für die Region Köln-Bonn

Medizintechnik-Atlas16Wir freuen uns, Ihnen den ersten Branchen-Atlas Medizintechnik für die Regionen Köln und Bonn präsentieren zu können. Unter dem Titel „Medical Technology in Cologne and Bonn – a Guide to the Competencies of the Medical Industry“ ist ein englischsprachiges Nachschlagewerk entstanden, das die Suche nach geeigneten Kooperations- und Geschäftspartnern in der Region Köln-Bonn erleichtert.

Die Medizintechnikbranche in der Region Köln-Bonn ist ein stetig wachsendes Cluster mit innovativen Produkten und Unternehmen. Wir sind stolz, derartige Fachkompetenz und Innovationskraft in der Region zu beherbergen.
Der Gesundheitsregion KölnBonn e.V., die IHK Bonn-Rhein-Sieg und die IHK zu Köln haben sich zusammengeschlossen, um das Medizintechnik-Cluster weiter zu fördern. Ziel ist es, die Außendarstellung im In- und Ausland durch Öffentlichkeitsarbeit zu stärken sowie die Vernetzung und Zusammenarbeit der Firmen untereinander zu fördern.

Sie möchten Ihre Firma für die nächste Auflage des Medizintechnikatlas eintragen? Dann registrieren Sie sich bitte unter www.medtech-rhineland.de. Sie haben dort die Möglichkeit, Ihre Daten online einzugeben.

Das eBook zur Broschüre herunterladen.


Technische und organisatorische Datenschutzmaßnahmen

DatenschutzVerantwortliche Stelle

Verantwortliche Stelle ist die QuoMedic GmbH/MEDEORA GmbH vertreten durch ihren Geschäftsführer, Dr. Norbert Schmeißer, unterstützt durch die bDSB Ruth Synal.

 

Personenbezogene Daten

Erfasst werden folgende personenbezogene Daten:

► Kundendaten:

Personenbezogenen Daten von Betroffenen, zu denen ein Vertragsverhältnis oder vertragsähnliches Verhältnis als Auftragnehmer besteht, die notwendig sind.

► Mitarbeiterdaten:

Personenbezogenen Daten der Beschäftigten, die für die Erfassung und Erstellung der Lohn- und Gehaltsabrechnung notwendig und erforderlich sind.

► Interessentendaten/Personenbezogene Daten für Geschäftszwecke:

Erfassung personenbezogener Akquisitionsdaten zum Aufbau neuer Kundenbeziehungen. Hier werden in keinem Fall angekaufte Adressdaten aus Datenbanken verwendet. Alle verwendeten personenbezogenen Daten möglicher Interessenten werden selber recherchiert, über soziale Netzwerke und öffentliche Suchmaschinen.

► Lieferantendaten:

Personenbezogenen Adress- und Funktionsdaten um Bestellungen und Beauftragungen ordnungsgemäß abwickeln zu können, sofern es sich um natürliche Personen handelt. Auch Daten zur Verifizierung der Lieferanten im Rahmen der ISO 9001:2015 Zertifizierung werden erfasst und entsprechend gesetzlicher Vorgaben gespeichert.

► Daten kooperierender Unternehmen:

Daten, die für das Vertragsverhältnis und die kooperative Zusammenarbeit notwendig sind.

Nicht erfasst werden personenbezogene Patientendaten und personenbezogene Daten besondere Arten. Die verantwortliche Stelle achtet bei den unternehmerischen Aktivitäten sorgfältig darauf, dass keine Leistungen erbracht werden, die die Erfassung von besonderen Arten personenbezogener Daten oder Patientendaten enthält. Aktivitäten im Bereich der Auftragsdatenverarbeitung werden durch Rahmenverträge und/oder Verschwiegenheitsvereinbarungen im Einzelfall geregelt.

 


Neue Richtlinie zur Förderung von Forschungsverbünden zur psychischen Gesundheit geflüchteter Menschen

Bundesministerium für Bildung und ForschungDie Zahl geflüchteter Menschen, die in Deutschland Schutz suchen, hat stark zugenommen. Viele der betroffenen Menschen haben durch Bürgerkrieg, Terror und Verfolgung im Heimatland und während ihrer Flucht traumatische Erfahrungen gemacht. Aber auch die Lebensbedingungen im Ankunftsland, etwa der Verlust der sozialen Bindungen und die Ungewissheit über das Bleiberecht, stellen zusätzliche psychische Belastungen dar. Einreichungsschluss für Projektskizzen ist der 30. März 2017.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt daher, patientenorientierte Forschungsverbünde zu fördern, die dazu beitragen, umfassende Lösungsansätze für diese Herausforderungen zu erarbeiten. Fragestellungen mit hoher Versorgungsrelevanz, die zu einer kurzfristigen als auch zu einer langfristigen Verbesserung der Versorgungssituation beitragen, sollen im Zentrum der Forschungsverbünde stehen. Diese Fördermaßnahme wird aus Mitteln des Rahmenprogramms Gesundheitsforschung der Bundesregierung finanziert.

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Prophylaxe nicht zu früh einsetzen

Palivizumab-AntikörperRSV-Atemwegserkrankungen betreffen weltweit 48,5 von 1 000 Kindern im ersten Lebensjahr. Bei 5,6 handelt es sich um schwere Fälle. Je nach Risikogruppe können bis zu 5,2 % der RSV-Infektionen tödlich verlaufen. Der humanisierte monoklonale Antikörper Palivizumab der IgG1-Subklasse dient der Prophylaxe von Risikogruppen im Kindesalter. Er besitzt eine neutralisierende und fusionsinhibitorische Aktivität gegenüber beiden RSV-Unter -typen A und B.

Aufgrund aktueller Daten aus dem Netzwerk für Respiratorische Viren hat die Kommission Antivirale Therapie der Gesellschaft für Virologie (GfV), der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten (DVV) und der Paul-Ehrlich-Gesellschaft (PEG) die Risikogruppen überarbeitet und neue Empfehlungen formuliert:

♦  Die Palivizumab-Prophylaxe bei den gefährdeten Gruppen sollte in Deutschland zu einem etwas späteren Zeitpunkt beginnen, das heißt Ende Oktober bis Anfang November. Es sei denn, es liegen epidemiologische Daten vor, die für eine extrem früh beginnende Saison sprechen. Da standardmäßig fünf Applikationen im Abstand von einem Monat vorgesehen sind, findet bei diesem Vorgehen die letzte Applikation Ende Februar statt. Die Serum-Halbwertszeit von Palivizumab gewährleistet noch über Wochen nach der letzten Gabe einen Schutz.



Datenbank als hilfreiche diagnostische Ergänzung

RespVir Homepage Screenshot

In einem Artikel im Rheinischen Ärzteblatt 7/2016 wurde von Jürgen Brenn über das RespVir-Netzwerk und die Bedeutung von Datenerfassungen in Datenbanken berichtet. Seit vielen Jahren gibt es ausgehend von der Arbeitsgemeinschaft klinische Virologie in der GfV das RespVir-Projekt zu Dokumentation respiratorischer Viren in Deutschland, in Kooperation mit Universitätskliniken in der Schweiz, Österreich und den Niederlanden.


MEDEORA Newsletter. Ausgabe: August 2016

Biobanking Sommer Promotion

Sie möchten BioARCHIVE zur Probenlagerverwaltung und der Dokumentation zugehöriger Daten näher kennenlernen und testen? Nutzen Sie dazu unsere Cloud-Version free, welche sämtliche Funktionen der BioARCHIVE Advanced aufweist und auf die Eingabe von maximal 100 Proben beschränkt ist. (medizinisches oder naturwissenschaftliches Labor science: keine Limitierung der Aliquot-Menge).​ 


Frischer Wind für Patienten: MyTherapy App und Deutsche Atemwegsliga e.V. geben Kooperation bekannt

MyTherapy App♦ Fast 70% der Asthma- und COPD-Patienten machen Fehler bei der Anwendung des Inhalators, einem Gerät das am häufigsten zur Behandlung von Atemwegserkrankungen angewendet wird.

♦ MyTherapy und Deutsche Atemwegsliga e.V. verbessern durch Kooperation die Effektivität der Inhalationstherapie.

♦ Zukünftig wird die MyTherapy App zum Zeitpunkt der Einnahme Videos zur richtigen Anwendung des Inhalationsgeräts zeigen.

♦ Prof. Dr. Carl-Peter Criée: „Durch die Kooperation mit MyTherapy werden die Videos zur korrekten Inhalation noch mehr Betroffenen zugänglich gemacht.“



Die aktuelle Ausgabe des BioRiver – Life Science im Rheinland e.V. Newsletter

Logo BioRiverMit der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters schließen wir das erste Halbjahr 2016 erfolgreich ab. Wir haben bereits einige Meilensteine dieses Jahres feiern können, zuletzt das BioRiver Businessfrühstück mit Dr. Jörg Möller, Bayer Pharma AG, als Referent und Gesprächspartner für unsere Mitglieder im exklusiven Rahmen des Wirtschaftsclubs Düsseldorf.
Wir sind außerdem stolz, dass der BioRiver Boost!, unser Wettbewerb für junge Start-ups und Gründer, auch im dritten Jahr auf unvermindert großes Interesse stößt. Wir hoffen, wie im letzten Jahr, auf zahlreiche Bewerbungen.

Kommt der Brexit wirklich? Nach dem Rückzug fast sämtlicher Politiker und dem fehlenden Rückhalt in der Bevölkerung herrscht Unsicherheit. Der Bundesverband der Arzneimittelhersteller e.V. (BAH) hat die Initiative gestartet, die Europäische Arzneimittelbehörde von London nach Bonn zu holen. Ein Engagement, das BioRiver gerne unterstützt.

Für das zweite Halbjahr hoffen wir, die Marke der 150 Mitgliedsunternehmen zu knacken, im ersten Halbjahr konnten wir schon zahlreiche neue Mitglieder begrüßen. Neben dem persönlichen Netzwerken bei Veranstaltungen, stehen die Geschäftsstelle unseres Vereins mit der Vermittlung von Kontakten und der Vorstand mit Rat und Tat den Mitgliedern zur Seite.
Lesen Sie außerdem Berichte über weitere Veranstaltungen und Initiativen des Vereins in den letzten Wochen. Abgerundet wird der Newsletter wie immer mit unseren Mitglieder- sowie Service- und Branchennews.


BioRiver bringt seine Mitglieder mit den Großen ins Gespräch

BioRiver BusinessfrühstückFast 60 Vereinsmitglieder waren der exklusiven Einladung zum ersten BioRiver Businessfrühstück in den Wirtschaftsclub Düsseldorf am vergangenen Donnerstag gefolgt.

Nach einem spannenden Überblicksvortrag mit dem Titel „Die Wirklichkeit der globalen Pharmaentwicklung“ durch Dr. Jörg Möller, nutzten zehn der BioRiver-Mitglieder die außergewöhnliche Gelegenheit, für jeweils zehn Minuten direkt mit dem Leiter der globalen Entwicklung der Bayer Pharma AG zu sprechen. „Ein super Auftakt für eine neue Veranstaltungsreihe“, so das Vorstandsmitglied Klaus Zimmermann, Geschäftsführer der IHK Düsseldorf, zu Beginn des Treffens.

Wolfgang Kintzel begrüßte die Anwesenden im Namen der NRW.BANK, die die Veranstaltung im Rahmen ihrer Branchenförderung unterstützte. Dr. Anita Loeschcke von der Heinrich-Heine-Universität stimmte mit ihrem Vortrag zur Produktion von der Natur nachgebildeten Wirkstoffen mit Hilfe biotechnologischer Verfahren auf das Thema ein. Anschließend hörten die geladenen Gäste den spannenden und mit Anekdoten gespickten Vortrag von Dr. Jörg Möller, Executive Vice President und Head of Pharmaceuticals Development der Bayer Pharma AG.



Wie Biobanken den Alltag eines Naturwissenschaftler erleichtern könnten?

Biobanking-Systeme helfen Bioproben zu organisieren und ein Labor einfach und effizient zu leiten. Außerdem schaffen sie Ordnung im Freezer, indem Bioproben digital archiviert und übersichtlicher eingeordnet werden. Insgesamt helfen sie, die Arbeitsumgebung strukturierter und überschaubarer zu gestalten.

Ein Naturwissenschaftler produziert während seiner Doktorarbeit eine Menge von Daten. Dabei entstehen diese Daten aus verschiedensten Experimenten unter unterschiedlichen Bedingungen und z.T. aus vielfältigsten Organismen. Chefs wollen gerne immer auf dem neuesten Stand dieser generierten Daten sein und passend zu den Daten auf alle Informationen zugreifen können, wie diese generiert wurden. Der Naturwissenschaftler verliert im Laufe seiner mehrjährigen Arbeit oft den Überblick über seine vielen Daten und würde sich über ein System freuen, dass ihm dabei hilft, den Überblick auch über Details zu erhalten.

Mehr zu erfahren hier.



MEDEORA Team



Kälteeinbruch beschert Pollenallergikern eine kurze Verschnaufpause

PollenallergieNach den sommerlichen Tagen Mitte letzter Woche folgte zum Wochenende ein Temperatursturz, der dem sprichwörtlichen Aprilwetter alle Ehre machte: die Temperaturen fielen rapide ab und bescherten uns Frostnächte sowie Regen- und Schneefälle. Grund dafür sind arktische Kaltluftmassen der beiden Tiefdruckgebiete Roswitha und Stefanie, die die warme Luft des Hochdruckgebiets Norbert verdrängten – voraussichtlich noch bis Ende dieser Woche. 

So sehr sich wahrscheinlich jeder von uns auf den Sommer freut und gut und gerne auf die nasskalten Tage verzichten würde, hat auch dieses Wetter seinen Vorteil. Die Langzeit-Pollenflugvorhersagen sagen für 2016 eine besonders starke Belastung von Allergikern durch Birkenpollen und Gräserpollen voraus. Die Pollensaison verläuft immer ausgeprägter, oft von Januar bis September. Vielerorts leiden Pollenallergiker bereits seit Februar diesen Jahres unter den typischen Symptomen wie Niesattacken, einer kribbelnden Nase und geröteten Augen. An den schönen Tage vor dem Temperatursturz ist die Belastung vor allem durch Birkenpollen deutlich angestiegen. Die jetzt vorherrschende nass-kalte Witterung weist für Pollenallergiker zwei Pluspunkte auf: die Niederschläge „waschen“ die Luft rein und vermindern die Zahl der umherfliegenden Pollen und die kühlen Temperaturen lassen die Pflanzen deutlich weniger Pollen freisetzen. 

In Deutschland ist etwa jeder vierte bis fünfte Erwachsene von Heuschnupfen (Pollinose) betroffen. Die an sich ungefährlichen Pollen verschiedenster Pflanzen wie Gräser, Getreide, Bäume oder Kräuter werden vor allem über die Atemwege aufgenommen und als „schädigende“ Allergene vom Immunsystem betroffener Personen erkannt und bekämpft. Das Immunsystem bildet als Abwehrreaktion auf die Pollenallergene Antikörper der Klasse IgE, welche die Ausschüttung des Histamins bewirken und so zu den typischen Symptomen führen. Zur Linderung der Symptome werden Antihistaminika und entzündungshemmende Wirkstoffe in Form von Tabletten, Nasenspray oder Augentropfen empfohlen. Wichtig ist eine konsequente Behandlung der Pollenallergie, womit einer Verschlimmerung der Abwehrreaktionen entgegengewirkt wird. Stark betroffene Pollenallergiker klagen meist zudem über allergisches Asthma, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Abgeschlagenheit, aber auch Hautekzeme. 

Zusätzlich zur Bekämpfung der Symptome unterziehen sich viele Pollenallergiker einer Hyposensibilisierung. Ziel dieser Behandlungsmethode ist es, das Immunsystem an die Pollenallergene zu gewöhnen, sodass eine allergische Reaktion nach Kontakt mit dem Allergen ausbleibt. Sowohl neue Wirkstoffe als auch neue Verfahren zur Hyposensibilisierung sind Gegenstand aktueller klinischer Forschung.

Autor: Dr. Michaela Stolz



Das Zika-Virus – alles, was Sie dazu wissen sollten (2/2)

Stethoskop auf DatenblätternSeit dem Epidemie-artigen Auftreten der Infektionen in Latein- und Mittelamerika ist das Zika-Virus in den Fokus des – öffentlichen und wissenschaftlichen - Interesses gerückt. Entgegen der lange gehegten Annahme der Ungefährlichkeit einer Zika-Virus-Infektion wurde nun ein Zusammenhang zwischen der Infektion schwangerer Frauen und der Mikrozephalie bei Neugeborenen vermutet. Zudem scheint eine Zika-Virus-Infektion mit der Entwicklung eines Guillain-Barré-Syndroms, einer entzündlichen Erkrankung des Nervensystems, welche mit Lähmungen einhergehen kann, oder anderen Autoimmunerkrankungen assoziiert zu sein.

Das Zika-Virus befällt Hautzellen und neuronale Stammzellen, sodass ein Zusammenhang der Zika-Virus-Infektion und embryonalen Schädigungen des neuronalen Systems möglich sind. Sämtliche vermuteten Zusammenhänge zwischen einer Zika-Virus-Infektion und medizinischen Folgen werden derzeit verstärkt wissenschaftlich untersucht. Am 13. April 2016 wurde im New England Journal of Medicine erstmalig eine Studie veröffentlicht (http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMsr1604338?query=featured_home&), welche einen kausalen Zusammenhang zwischen der Zika-Virus-Infektion einer Frau und der Mikrozephalie bei Neugeborenen bestätigt.

 


Das Zika-Virus – alles, was Sie dazu wissen sollten (1/2)

Stethoskop auf DatenblätternDas Zika-Virus, welches zur Gruppe der Flaviviren zählt, wurde erstmals 1947 aus einem Rhesusaffen isoliert und beschrieben. Der untersuchte Affe stammte aus dem Zika Forest in Uganda, woher das Virus seinen Namen erhalten hat. Die endemische Verbreitung des Virus beschränkte sich zunächst auf Afrika und Südostasien. 

1952 wurde das Zika-Virus das erste Mal im Menschen nachgewiesen. Bislang wurde davon ausgegangen, dass Infektionen mit Zika-Viren unproblematisch seien. Verschiedenen Quellen zufolge entwickelt nur eine von vier bis fünf infizierten Personen überhaupt Krankheitssymptome wie Hautausschlag, Fieber, Kopf-/ Gelenk- und Muskelschmerzen oder eine Bindehautentzündung. Schwere Verläufe einer Zika-Erkrankung sind sehr selten und betreffen nur Personen mit schwerwiegenden Vorerkrankungen. Auf das Zika-Virus zurückführbare Todesfälle sind nicht bekannt. 

Die Übertragung des Zika-Virus erfolgt durch den Stich von Stechmücken, vorwiegend der Gattung Aedes, welche das Virus in sich tragen. Bis 2007 waren weltweit weniger als 15 Fälle einer Infektion mit dem Zika-Virus bekannt. Seitdem sind größere Ausbrüche in Mikronesien sowie im Jahr 2013 im pazifischen Raum dokumentiert worden. Seit dem Jahr 2015 verbreitet sich die asiatische Form des Zika-Virus rasant in Mittel- und Südamerika, wo seitdem eine Vielzahl von Zika-Virus-Infektionen dokumentiert wird. Parallel dazu kann ein enormer Anstieg von Schädigungen an Foeten und Neugeborenen beobachtet werden. Zwischen Oktober 2015 und Januar 2016 wurden in Brasilien mehr als 3.900 Fälle einer Mikrozephalie an Neugeborenen registriert. Symptome einer Mikrozephalie sind ein erheblich verminderter Kopfumfang, meist einhergehend mit einer geistigen Beeinträchtigung sowie weiteren Schädigungen peripherer Nerven. Seit dem Epidemie-artigen Auftreten der Infektionen in Latein- und Mittelamerika ist das Zika-Virus in den Fokus des – öffentlichen und wissenschaftlichen – Interesses gerückt.

Lesen Sie mehr in der kommenden Woche!

Autor: Dr. Michaela Stolz

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